Beim Radiologen.
Meiner Ansicht nach ist das Geheimnis des Lebens überhaupt, die Dinge sehr sehr leicht zu nehmen.
Oscar Wilde
Ne, hör‘ auf, sage ich im Keller zu mir und meiner Koffersammlung und beschließe, den kleinen Koffer um eine Strandtasche zu erweitern und nicht mit einem 20kg-Koffer im Krankenhaus aufzuschlagen. Raus aus dem Keller, rein zum Radiologen.
Im Warteraum 1 ist es voll, man fragt sich und die Mitwartenden, ob man hier ob der vielen Türen wohl richtig sei. Das scheint so, immerhin wurden uns die ausgefüllten Formulare abgenommen. Dann Injektionen und ab zum Warteraum 2.
Man freut sich, hier seine schon bekannten Mitstreiter aus Warteraum 1 wiederzutreffen, die Stimmung ist locker, die Unterhaltung auch. Zwei der anwesenden Damen werden morgen mit mir in dasselbe Krankenhaus einziehen, sie werden wohl nach mir auf dem OP-Tisch liegen. Nach einer Stunde dann Fotos, die radioaktive Substanz stellt die Tumore und Wächter gut dar, ich darf gehen. Wir sehen uns dann morgen am Check-In, rufe ich fröhlich in die Runde, die mir um 8.15h die Daumen drücken wird; ich verspreche, ihnen danach die Daumen zu drücken. Man wird sich dann wohl auf den Krankenhausgängen wiedersehen.

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