Wenn ich schon mal gelebt habe, dann vor vielen tausenden Jahren als Höhlenmensch. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass sich bei mir in Höhlen – heute sind es die Cuevas del Drach in Porto Cristo – ein innerer Frieden einstellt.
Ich spüre eine nie dagewesene Ruhe, auch wenn ich die Stimmen der anderen Höhlenbesucher und das kleine klassische Konzert, welches das Streichquartett im Amphitheater auf einem Holzboot auf dem Martelsee spielt, wahrnehme. Puccinis „Nessun dorma“ – keiner schläft – erklingt – wir lauschen im Dunkeln der riesigen, Millionen Jahre alten Tropfsteinhöhle, in der die Zeit keine Rolle spielt.

Hinterlasse einen Kommentar