Usbekistan Tag 10/11

Reisen heisst Bewegung. Von Chiwa geht es früh morgens nach Urgentsch, wo wir den Flieger nach Taschkent nehmen. Mit dem Taxi fahre ich ins Hotel, ich kann mein Zimmer schon früher beziehen und mich etwas ausruhen. 

Reisen heisst Verabschiedung. Ein letztes Dinner mit der Gruppe (ich esse nur Reis), ein Geburtstagsständchen für O., dann wird gepackt. 

Reisen heisst, ein letztes Mal ein Hotel in der Dunkelheit zu verlassen, mit dem Bus der Morgenröte und dem Flughafen entgegenzufahren, den Flieger zu besteigen, ein Land zu verlassen. 

Reisen heisst Adé sagen: den Leidensgenossen der Magen-Darmgruppe und den anderen, S. und O. auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig des Frankfurter Fernbahnhofs sitzen zu sehen, die physische und mentale Nähe schwindet, der Zug fährt ab. 

Reisen heisst, schon jetzt die beste Reisebegleitung zu vermissen aber sich schon auf die nächste gemeinsame Reise freuen, Ziel: noch unbekannt. Es gibt noch so viel zu entdecken.

Nachtrag/note to myself: Reise nur noch nach Travemünde.

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