Ein Tag in Dudley.
Man kann morgens um 10.00h starten und abends um 19.30h auf einem anderen Kontinent gelandet sein. Man kann morgens um 10.00h starten und abends um 19.30h von einer Insel, die geographisch ums Eck liegt, wieder zu Hause ankommen. Inklusive 20-minütigen Sprint durch den Schiphol Airport, aufgehalten von irritierenden Wegweisern und Passkontrollen und mit dem Gedanken, sich einfach in eine Ecke zu setzen – was natürlich nicht geht, man will ja wieder dahin zurück, wo man hergekommen ist.
England ist immer schön, auch wenn es nur für eine Nacht ist. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, aber davon bekommt man nicht viel mit, wenn man arbeitet und – viel cooler – eine Kochsession hat. Wir lernen in einer Profiküche verschiedene Varianten an Frühstückseiern vorzubereiten und diese entsprechend appetitlich anzurichten. Gar nicht so einfach. Mittags gibt es Paella, selbstgemacht (für mich eine special chicken version). Und es gibt für jeden eine 200ml-Flasche Champagner, die allerdings von grinsenden Securities am Airport Birmingham abgenommen wird.
Virtuelles Tontaubenschiessen gibt es auch und ein Dinner in einem pompösen ehemaligen Bankgebäude, das 1939 erbaut wurde.
Nachts streiten sich die Zimmernachbarn im Hotel bis in die frühen Morgenstunden. Da ich allerdings um 3.00h morgens aufgestanden bin und erst um 01.00h nachts wieder ins Bett fallen konnte, ignoriere ich die Auseinandersetzung, die fast ausschliesslich aus dem Wort „fu..k“ besteht.
England ist immer eine Reise wert, auch wenn es nur für eine Nacht ist.

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