Mit einem Taxi nach Paris…
Ich habe mich auf Sie gefreut, sagt der Taxifahrer. Sein afghanischer Kollege hĂ€tte mich neulich schon gefahren und ihm gesagt, dass ich so nett sei und man sich gut mit mir unterhalten könne. Man tauscht sich aus unter Hamburgs Taxifahrern. Das Radiologische Zentrum sei bei Taxifahrern bekannt; die FahrgĂ€ste, die man dorthin fĂ€hrt und abholt, seien zum gröĂten Teil schwierig und schlecht gelaunt, viele lassen ihren Krankheitsfrust an den Fahrern ab.
Sein Kollege hat Recht, wir haben SpaĂ wĂ€hrend der Fahrt und reden noch, als das Taxi schon lĂ€ngst vor meiner TĂŒr gehalten hat. Ein Buch solle ich schreiben, ĂŒber meine Taxifahrten und Erfahrungen, schlĂ€gt er vor. Ich schmunzele.
Schon der gestrige Fahrer, ein FuĂball- und Sankt Pauli-Fan, holte mich nicht nur von zuhause ab, er fuhr mich auch wieder zurĂŒck; warum eine andere Fahrt annehmen, wenn wir uns so gut austauschen und fröhlich sind, sagt er.
Heute war ich besonders gut gelaunt, ich habe den Rezeptionistinnen und dem medizinischen Strahlenpersonal Pralinen mitgebracht. Heute war nÀmlich mein letzter Strahlentermin.

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