Im Krankenhaus.
Wie es mir ginge?
Gut.
Was seit unserem letzten Brustkrebs-Nachsorgetermin passiert sei?
Mammografie, Sonographie beim Radiologen (ohne Befund), Darmspiegelung (ohne Befund), Knie-MRT (nix Schlimmes), Augenarzttermine (ohne Befund). Projekt Schilddrüse auf’s nächste Jahr verschoben.
Wie ich das Tamoxifen vertrage?
Gut. Die Hitzewallungen nehme ich als positives Zeichen, dass die Tabletten wirken.
Ob ich abgenommen hätte?
Nein. Ich halte mein Gewicht. Gesunde Ernährung, viel Sport.
Wieviel Sport?
Fünf- bis sechsmal die Woche.
Nun schaut meine Ärztin auf.
Ob ich ‚vorher‘ auch soviel Sport gemacht hätte?
Nein. Ich habe regelmässig Sport gemacht, aber nicht so viel.
Was ich denn genau mache?
Ich zähle auf: Montag Taiji – Dienstag Dehnübungen und Meditation – Mittwoch Herzsport – Donnerstag Geräteraum – Freitag Schwimmen – Sonntag Schwimmen. Positive Reaktion.
Der heutige ausführliche Check ergibt: alles ist gut.
Jetzt frage ich. Kann ich in höher gelegene Gebiete fahren? Wegen der reduzierten Anzahl an Lymphknoten?
Kein Problem, antwortet sie.
Wir machen für Ende März einen Doppel-Nachsorgetermin ab: Erst zum Radiologen und eine Stunde später bei ihr.
Dann gehe ich schwimmen. Und überlege, wie ich den Mount Everest, das Ziel ist das Basecamp (Northface), angehe.

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