Unterwegs.
Hab’ ich kein Zuhause?
Doch. Hab‘ ich. Sogar ein sehr schönes, denke ich, als ich den kleinen Koffer für Travemünde packe.
Habe ich zuviel Zeit?
Ganz und gar nicht. Aber ich will meine Zeit sinnvoll nutzen.
Was heisst das?
Das heisst, dass sich meine Prioritäten geändert haben. Und dadurch, dass ich freitags nur noch bis mittags arbeite, kann ich nach dem Outdoor-Schwimmen einkaufen gehen und den Haushalt machen. Diese vier Stunden weniger arbeiten erhöhen die Lebensqualität enorm.
Mag ich die Nord- und die Ostsee?
Ich mag Sylt und Travemünde im Winter. Ich mag die etwas morbide Stimmung, wenn es grau und stürmisch und menschenleer ist. Ich mag ja auch Venedig im November, wo ich schon in Gummistiefeln anreise, um dem Acqua Alta angemessen gegenüberzutreten.
Wollte ich nicht nach Tibet?
Aaaaaargh. Das will ich auch! Und nach China zum Taiji-Unterricht. Aber ich stecke in der Planung fest. Man kann das schlecht kombinieren. Und nun stehen im Frühjahr auch noch zwei Dienstreisen an, Zypern ist gebucht, Myanmar geplant. Und dann gehts privat nach Amsterdam und nach München. Nach Budapest ins Thermalbad möchte ich auch. Und nach Rom zum Trevi-Brunnen.
Ich brauche noch viel Zeit.
PS: lieben Dank an meine Leserinnen, die mir ihre Reisetipps geschickt haben! Es gibt so viele schöne Orte auf dieser Welt!

Hinterlasse eine Antwort zu Tanja Antwort abbrechen