Zuhause.
Wenn mein lieber Freund mitteilt, daß er ab jetzt Veganer sei.
Wenn ich innerlich mit den Augen rolle und antworte, daß man da aber Nahrungsergänzungsmittel einnehmen müsse, um keine Mangelerscheinungen zu bekommen.
Wenn ich ein paar Tage abwarte und nachfrage, ob er immer noch Veganer sei.
Wenn er dies bejaht. (Disziplin können wir.)
Wenn ich feststelle, dass er mit dem Fisch-Restaurant, in dem wir – wie jedes Jahr zum Geburtstag – einen Tisch gebucht haben, selbst vorab diskutieren könne, was man ihm denn nun kredenzen dürfe.
Wenn der Tisch im Fisch-Restaurant abbestellt wird.
Wenn ich mich auf die Suche nach einem anderen Restaurant begebe, das am Feiertag geöffnet hat und etwas Veganes vorbereiten kann.
Wenn das Restaurant an der Elbchaussee sagt, sie könnten sich auf Veganer einstellen.
Wenn das vorgeschlagene 5-Gänge-Menü so interessant klingt, dass ich es für mich auch vorbestelle.
Wenn alle Gäste um uns herum Steaks und Enten und Gänse und Klöße mit Sauce essen.
Wenn das vegane 5-Gänge-Menü optisch grandios ausschaut und auch noch lecker ist.
Wenn wir für’s nächste Jahr sofort wieder reservieren. Veganes Menü, versteht sich.
Wenn ich abends in der Bar einen alkoholfreien Basilikum-Cocktail trinke.
Wenn ich mich frage, wo das noch enden soll 🤔






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